Die Werte der Vineyard Bewegung

Wie sich die Zukunft der Vineyard Bewegung auch gestalten mag, so lehrt uns deren Geschichte einige wichtige Lektionen. Wir können dankbar sein für den Beitrag, den John Wimber und die Vineyard über die letzten zwei Jahrzehnte geliefert haben:
- Klare, fundierte biblische Lehre
- Zeitgemässe Anbetung in der Freiheit des Heiligen Geistes
- Die Gaben des Geistes werden angewendet
- Ein aktives Kleingruppennetzwerk
- Dienst an den Armen, Witwen, Waisen und Zerbrochenen
- Körperliche Heilung mit der Betonung auf Zeichen und Wunder, wie es die Apostelgeschichte berichtet
- Hingabe an Mission und Gemeindegründung - zuhause und weltweit
- Die Einheit mit dem gesamten Leib Christi
- Ein evangelistischer Lebensstil und Einsatz
- Ausrüsten der Heiligen zum Dienst ("Equipping the saints") in Bereichen wie Jüngerschaft, Gebet, Dienen, Geben, Finanzen, Familie etc.
 Die Theologie vom Reich Gottes

Der von John Wimber gehaltene Kurs MC 510 und die darin vermittelte Lehre sind der theologische Beitrag der Vineyard. Damit haben wir eine Theologie der Kraft und des Schmerz. Deshalb beten wir um Heilung, Befreiung, Auferweckung der Toten und erwarten, dass unsere Predigt von Zeichen und Wundern begleitet wird. Die Erfüllung des Reichs erfolgt an der Wiederkunft Jesus. Daher akzeptieren wir Schmerzen, Leiden und Tod als Teil des menschlichen Lebens auf dieser Erde.  Jeder kann mitmachen

Aus dem Verständnis vom Reich Gottes leitet sich ab, dass der Dienst Jesu für alle da ist. Es geht nicht um die Stars, sondern wir beten alle füreinander. In den Vineyard-Gemeinden sind sogenannte „Ministry“-Zeiten (Segnungszeiten) sehr wichtig. Dort wird verwirklicht, was schon lange ein Sehen der Kirche war: das Priestertum alles Gläubigen; oder eben „everyone plays“.  Innige Anbetung

Vineyard hat über die Jahre beachtliche Lieder und sehr talentierte Musiker hervorgebracht. Die Songs werden in Gemeinden auf der ganzen Welt gesungen. Kennzeichnend für Vineyard-Anbetung ist Intimität und Nähe zu Gott. Anbetungsleiter in der Vineyard sehen ihre Aufgabe als Befähiger, die einen innigen, aufrichtigen und zugänglichen Stil der Anbetung pflegen. Viele Menschen erleben ein Gefühl von Heimat beim Besuch eines Vineyard-Gottesdienstes; sie kommen zurück zum Vater ins Haus.  Dienst an den Armen

Durch den Hintergrund mit den Quäkern wurde der Dienst an den Armen der Vineyard in die Wiege gelegt. Das biblische Mandate treibt die Vineyard-Gemeinden in dieser Form von „praktischer Anbetung“ und John Wimber verpflichtete sich dazu: „Es wird keine Vineyard geben, die sich nicht um die Armen kümmert“.  Understatement

Viele Menschen waren von Johns Stil überrascht. Er war weder laut, noch manipulierend, noch herausgeputzt. Er wurde öfter mit einem Teddy-Bär verglichen, dagegen sagt er von sich selbst: „I’m just a fat man on my way to heaven“. Sein Stil von Lehre und Predigt war durch Lebensnähe und Witz gekennzeichnet und er erzählte viel aus seinem eigenen Leben – inklusive den Schattenseiten.  Gemeindegründung

Die Vineyard will Menschen erreichen, in dem sie Gemeinden in einer Kultur gründet. Damit ist sowohl die gemeindliche Anbindung von neuen Christen als auch die kulturelle Integrität angestrebt. In den Anfängen waren es Baby-Boomers, die sich in der Vineyard wieder fanden. Heute sind es Busters mit ihren eigenen Ausdrucksformen, die nicht nur willkommen, sondern erwünscht sind. In Bern singen sie berndeutsch, in London mit Britpop und in Kalifornien mit Surf-Musik.  Du bist der Weinberg!

„Du bist der Weinberg. Alles, was der Vater im Leben der Kirche tun will kann man im Weinberg sehen – Bereitung des Bodens, Säen, Fürsorge, Beschneidung, das Heranwachsen der Frucht, Einpfropfung, Schönheit, die Freude des Weins…“ – Kenn Gulliksen –
„Ein Weinberg feurigen Weines! Besinget ihn! Ich, Jahwe, behüte ihn, bewässere ihn alle Augenblicke; dass nichts ihn heimsuche, behüte ich ihn Nacht und Tag.“ – Jesaja 27, 3 – 
 Last update: 00:25 12/10 2005
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